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Résumé :
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Das Nibelungenlied ist ein mittelalterliches Heldenepos und wird, seit um 1800 der Begriff Nationalepos entstand, oft als ‚Nationalepos der Deutschen‘ bezeichnet. Es entstand zu Beginn des 13. Jahrhunderts und wurde in der damaligen Volkssprache Mittelhochdeutsch geschrieben.
Ritter und Jungfrauen, Liebe und Tod, Ehre und Intrigen, Freund- und Feindschaften, Feste und Kämpfe - das Nibelungenlied, um 1200 entstanden, gehört zu den Stoffen der Weltliteratur, die bis in die heutige Zeit fortwirken. So veröffentlichte auch Franz Fühmann im Jahre 1971 seine Fassung des Heldenepos, erzählt vom Nibelungenschatz und von Siegfried, dem Drachentöter und Königssohn aus den Niederlanden, der sich aufmacht, um Kriemhild zu freien, ein Mädchen, das war so auserlesen, daß man rings in den Landen kein schöneres an Wohlgestalt finden konnte, aber auch kein schöneres an Tugend und Edelsinn. Und er berichtet von der gewaltigen Brünhild, die Burgunds König Günther durch eine List besiegt und zur Frau nimmt, sowie von Hagen von Tronje, der Siegfried tötet und damit eine Kette unglückseliger Ereignisse heraufbeschwört.
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